Alpenpanorama-Weg, Etappe 02

Von Trogen bis Hohe Buche

Etappe 2 startet in Trogen, auch wenn ich hier nur durchreise, da ich die ersten beiden Etappen am Stück gehe. Das wirst Du hier noch öfter lesen, denn ich gehe gerne längere Strecken und so fasse ich manche Etappen zusammen. Langsam zieht die Strecke an und es geht weiter nach oben, vorbei am Pestalozzi Kinderdorf. 

Bei hohe Buche ist der höchste Punkt dieser Etappe erreicht und es bietet sich wieder Fernsicht vom feinsten. Wenn Du die eine Seite entlangschaust, dann siehst Du den Bodensee in der Ferne und schaut Du auf die andere Seite, präsentiert sich das Alpstein-Gebirge. 

Trogen hat recht viel Charme, sieht man von den Autos ab
Bei Hohe Buche geht der Blick doch noch einmal zum Bodensee
Ab sofort der ständige Begleiter bis ins Toggenburg, das Alpsteingebirge

Weiter bis Bühler

Von hohe Buche bis nach Bühler ist es nur ein kurzes Stück, doch es geht beständig bergab und Du denkst Dir nur…das muss ich sicher wieder hoch.  Und so ist es dann auch, doch für den Moment tut es gut nach Bühler herunterzugehen. Das Dorf selbst ist nicht besonders oder ausgefallen und so bin ich geschwind auf der anderen Seite angekommen und steige wieder auf.

Die Landschaft ändert derweil nicht allzuviel und auch die Ausblicke bleiben mehr oder minder gleich.  Immerhin gleitet der Boden gut unter den Füssen durch.

Lichtspiele aus Sonne und Wolken
Sanfte Hügel und schroffer Alpstein
Einsame Wacht einer Bauernhütte

und dann nach Appenzell

Nun kommt schon der letzte Teil dieser Etappe und doch erscheint er wie die Teile davor. Sanfte Hügellandschaft mit gediegenem Auf und Ab. Die Wege des Alpenpanorama-Weges sind dabei immer einfach zu gehen und reine Wanderstrecke. Leichtes Schuhwerk reicht vollkommen aus. Richtiges Voralpenland eben.

Und dann ist es schon so weit und der eher unschöne Abstieg nach Appenzell beginnt über Fahrstrassen und Asphalt, vorbei an vielen Bauernhöfen und Braunvieh. Hier ist nun der Hohe Kasten und der Säntis ominpräsent und unverkennbar, schliesslich stehen deren Antennenmasken weithin sichtbar oben auf den Gipfeln.

Und Appenzell selbst? Nun, da gibt es viel oder nichts zu zu sagen, denn alles wurde schon gesagt, fotografiert und dokumentiert. Somit erspare ich Dir hier die Einblicke und verabschiede mich bis zur nächsten Etappe, die hier weitergehen wird. Dann natürlich mit Bildern aus Appenzell.

Der Glaube sitzt tief im Appenzell
Kurz vor Appenzell die ganze Pracht des Alpstein
Hoher Kasten, prägnant wachend über Appenzell