Alpenpanorama-Weg, Etappe 8

Start ab Einsiedeln Bahnhof

Etappe 8 des Alpenpanoramawegs führt eigentlich von Siebnen nach Einsiedeln, doch ich gehe den Weg verkehrt herum. Das hat für mich den Vorteil, dass ich gleich ab Siebnen wieder problemlos nach Hause fahren kann. Und so geht es früh morgens mit der SBB und dann der SOB nach Einsiedeln.

Ich starte bei Sonnenaufgang, das ist im Januar ungefähr gegen 8 Uhr direkt am Bahnhof Einsiedeln. Heute ist kein schönes Wetter. Der Wind pfeift und es ist kühl, dazu dann und wann leichter Regen. Doch richtige Kleidung hilft und so freue ich mich schon auf diese Etappe.

Im Kloster Einsiedeln brennt schon Licht
Blick über den Sihlsee bei Nieselregen
Die Tüfelbrugg beim Etzel

Weiter Richtung Etzelpass

Zugegeben, zwischendrin kann einen die Lust verlassen, wenn gar keine Aussicht und somit auch kein Alpenpanorama sichtbar ist. Doch der Wetterbericht spendet mir die Hoffnung auf Besserung. Also einfach weiter. Leider hat diese Etappe sehr viel Asphaltstrecke. Das hilft zwar zügig vorwärts zu kommen, aber es schmälert schon das Bergerlebnis.

Auch wenn ich die Etappe im Winter gehe, gibt es so gut wie keinen Schnee. Der Winter ist extrem mild und so bleiben meine Schneeschuhe die meiste Zeit einfach am Rucksack. Nur dann und wann beim Anstieg über Nordhänge brauche ich sie. Dort pflotscht der Schnee wie verrückt und bald schon glaube ich Blei an den Beinen zu haben.

Blick vom Etzelpass zu den Mythen
Der erste Blick Richtung Zürisee
Oberer Zürisee und die Bezirke March / Höfe

Via Stöcklichrüz zum Pfiffegg

Ein Vorteil des Wetters ist natürlich, dass es wenig andere Wanderer hat. So ist man mehr mit sich und der Natur alleine. Und besonders auf längeren Etappen, diese hier hat ungefähr 27km und 1000 Höhenmeter, kann ich meine Gedanken gut sortieren. Der monotone Schritt und die stille der Umgebung laden dazu ein.

Dann und wann reisst es mich natürlich aus den Gedanken, denn die Aussicht ist die Aufmerksamkeit wert. So auch, wenn der erste Blick auf die Weite des Zürisees möglich wird. Das wird einem ja nie so bewusst, wenn man von Züri entlang Richtung March pendelt mit der SBB. Doch der See ist schon nicht allzu klein.

Kaum Schnee auf der gesamten Route
Pfiffegg ohne Schnee, dafür Blick zum Speer und Federispitz
Vorderthal mit Wägitaler See und markanten Bergen in leichtem Weiss

Abstieg nach Siebnen

Und dann reisst der Himmel auf, die Sonne scheint und das Panorama ist wie auf Bestellung da. Der Blick schweift bis zum Glärnisch Massiv, man sieht den Speer und die Churfirsten-Anfänge und natürlich die ganzen Gipfel des Wägitals. Doch nicht genug, auch bis zum kleinen und grossen Mythen und noch viel weiter reicht der Blick.

So ganz exakt habe ich mich nicht an die Routenführung der 8. Etappe gehalten. Statt beim Stöcklichrüz Richtung Lachen abzusteigen bin ich weiter via Gruebhöchi in Richtung Pfiffegg. Von dort dann einem alten Wanderweg folgend Richtung Vorder Steinwänd und dann runter nach Siebnen.

Rapperswil, Seedamm und im Hintergrund der Greifensee
Der Zürisee und seine teuren Küstenstreifen
Abstieg Richtung Siebnen mit Blick in die Linthebene
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