Als der Sommer in die Berge kam

Unterwegs am Mythen

Der Sommer schleicht sich trotz aller Covid-19 Restriktionen über alle Landesgrenzen. So hat er nun auch Station in der Schweiz genommen. Was gibt es da besseres als in die Berge zu gehen. Mitten in den Schwyzer Bergen bei Brunni im Angesicht der Mythen machen wir uns bei bestem Wetter auf unseren Weg.

Das warme Wetter und die saftigen Wiesen liessen meine Inspiration erblühen und ich dachte über ein dazu passendes Bier-Rezept nach. So gingen wir durch die Wiesen und Wälder bei den Mythen und staunten über die Blütenpracht entlang unserer Strecke. In meinem Kopf wirbelten die möglichen Hopfenaromen umher.

Start in Brunni
Die ersten Blüten locken schon
Das Mythenpanorama

Und dann siehst Du den Sommer überall

Je höher wir stiegen, desto mehr überblickten wir das Tal und umso praller waren die Wiesen mit Blumen gespickt. Wenige Schönwetterwolken zierten den sattblauen Himmel. In den Wiesen surrten die Insekten und erste Bienen fuhren fleissig ihre Ernte ein. In den Bäumen überall feiner Gesang der vielen Vögel. Hier und da waren Kühe auf den Weiden, mit Jungvieh familiär vereint.

Und dann siehst Du den Sommer überall. Wenn Licht- und Schattenspiele über die Wiesen huschen, wird die Szenerie sehr eindrücklich. In diesem Moment war mir klar, ein schönes Weizen wird es sein. Denn das trinkt jeder gerne nach einer Bergfahrt. Es soll fruchtig werden und frisch. Und so kam der Sommer in die Berge und in mein Weizenbier.

Die Alpwiese steht in Blütenpracht
und das in allen Farben
Jetzt ist der Sommer in den Bergen angekommen

Das Bier "Als der Sommer in die Berge kam"

Weizenbier

Ein fruchtig-frisches Sommerweizen, zusätzlich kaltgehopft. Kaum Bittere, nur ca. 10 IBU und eine Farbe bei ca. 8 EBC

Mälzung

Die Basis ist gutes Weizenmalz, das ich mit ein wenig Pale Ale Malz und einer Portion Karamell hell verfeinert habe

Hopfung

Durch und durch Hallertauer blanc, sowohl beim Kochen als auch in der Kalthopfung. Das ist nicht nur frisch, sondern auch fruchtig