Der Dejenstock

Das Klöntal erwacht

Obwohl wir mitten im Sommer sind, beginnt der Tag trotz leichter Sonne eher kühl. Das ist eine gute Sache, denn so ganz ohne ist die Tour heute nicht. Neben dem Dejenstock möchte ich auch noch eine kleine Runde über den Mättlistock drehen und vielleicht noch bis zum Sulzboden.

Der Weg zieht gleich ordentlich steil an und so hilft auch die Kühle der Morgenluft nur wenig gegen den beginnenden Schweiss.  Zunächst kann ich bis zu den Schiiterböden dem Wanderweg folgen. Doch ab hier heisst es weglos weiter. Stimmt natürlich auch nicht ganz, es hat eine solide Trittspur Richtung Dejenstock.

Der Tag erwacht im Klöntal, noch hat es Nebel am See
Mystisch wabert der Nebel auch noch in der steilen Wiese
Der Dejenstock im Nebeldunst

Zum Gipfel des Dejenstock

Es geht steil zur Sache am Schlussanstieg auf den Dejenstock. Die Schlüsselstelle, aus der aus die T4 Bewertung stammt, ist ein abdrängendes Band kurz vor dem Gipfel, welches zu bezwingen ist. Mit ein wenig Konzentration ist es kein Problem und stellt kein echtes Hindernis dar.

Einsame Wacht am Grat
Die "Schlüsselstelle" am Dejenstock, ein leicht abdrängendes Band
Selten habe ich so intensive und spannende Wolken gesehen

Tiefblicke in alle Richtungen

Der Gipfel erlaubt Tiefblicke in alle Richtungen und der Weg nach unten sieht wahrlich weit aus. Der Klöntaler See liegt weiter unterhalb in seinem schillernden Türkis und verspricht Abkühlung nach der Tour.

Doch zunächst geht der Weg der Aufstiegsspur folgend zurück zu den Schitterböden und von dort gleich weglos weiter zum Mättlistock. Auch hier sind überall ausreichend Trittspuren vorhanden und so kann man problemlos weitergehen. Ich gehe bei Chämmelen dann wieder abwärts Richtung Klöntal und laufe nicht weiter bis zu den Sulzböden. Möglich aber wäre es.

Der Gipfel des Dejenstock, unten Klöntalersee
Der Blick Richtung Glarner Land vom Gipfel
Blick hinab zum Klöntaler See