Chli Uusziit am Chli Aubrig

Start ab Sattelegg

Weihnachten ist vorbei. Der Bauch ist wieder da. Es wird Zeit für neue Touren und kein falsches Zögern ist angeraten. Daher geht es heute auf die erste Tour des neuen Jahres. Entgegen des Wetterberichts scheint zunächst noch leicht die Sonne und so ist am Sattelegg auch mächtig was los. Schlitteln ist angesagt, da der Skilift noch nicht geöffnet ist mangels Schnee.

Hier auf ca 1200 Meter ist der Schnee für den Schneeschuhfreund bereits gut und reichlich, trotz ausgetrener Spur. Wir folgen zunächst dem Weg, doch zweigen dann in die offene Weite ab und können so unsere eigene Spur legen. Das ist, wonach des Wanderers Herz begehrt.

Vor Gross Aubrig, hinten Chöpfenberg
Weisse Winterlandschaft
Blick Richtung Sattelegg

Hoch zum Chli Aubrig

Winter, das bedeutet auch den “sound of silence” zu geniessen. Zwischenzeitlich sind weder Flugzeuge noch andere Menschen oder Tiere zu hören. Wunderbare Stille entfaltet sich in der Winterwelt und ein schöner Frieden im Herzen. Zwischendrin wird diese Stille vom knirschen des Schnees unterbrochen, wenn der Schneeschuh eintaucht.

Keine 15 Minuten unterwegs, sind kaum noch Menschen zu sehen. Für ein derart beliebtes Gebiet eine gute Sache. So geht es zügig in Richtung des Chli Aubrig. Der Aufstieg ist unschwierig und bereits gespurt. Leider hat es bereits zugezogen und so ist die Aussicht eher gering. Und für eine ausgiebige Pause zu ungemütlich, da ein recht kalter Wind weht.

Der Nebel zieht auf
Eine kleine blaue Lücke im Himmel
Chli Aubrig und im Hintergrund Gross Aubrig

Gemütlich zurück durchs Langriet

Der Abstieg erfolgt über den Aufstiegsweg und geht weiter Richtung Nüssen. Von dort durch ein Stück Wald, wo bedingt durch die Bäume und geringen Schneefall wirklich wenig Schnee liegt. Da macht es nicht mehr so viel Freude mit den grossen Schneepatschen.

Doch der grösste Teil des Rückwegs führt über offene Fläche und so durch ausreichend Schnee. An mancher Stelle lässt sich sogar durch unberührten Schnee gehen. Da ist es dann wieder, das unvergleichliche Gefühl, der erste Mensch zu sein, der hier ist. Ein neues Blatt Papier zu beschreiben, den ersten Schritt zu gehen, eine Lebenslinie zu zeichnen.

Mit diesen Gedanken naht das Ende der Tour am Sattelegg rasch. Raus aus den Schneeschuhen und mit einem warmen Kaffee aufgewärmt. Praktisch, hat es diese Möglichkeit auch gleich am Ausgangsort der Tour.

Im Tal ist noch alles grün
Abschied vom Chli Aubrig
Baumkunst im Winter
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