Der Mutteristock

Auf auf, zur Aussicht

Diesen Berg kannst Du nicht übersehen. Diesen Berg musst Du einmal besteigen. Aussicht bietet er ohne Ende und der Weg ist ein schöner, alpiner Genuss. Wir starten direkt am Wägitaler See und dann warten satte 1400 Höhenmeter auf uns bis zum Gipfel. Da jauchzt die Wade und die Oberschenkel schreien.

Etwas Kraxelei bietet Dir der Mutteristock dann auch noch am Schluss durch scharfen Karst. Und wenn Du noch einen speziellen Kick brauchst, kannst Du einen kurzen, aber heftigen T6 II Abstecher zum Redertenstock machen. Holla die Bergfee, da wird Dir was geboten.

Die Tour zieht sich, denn es sind ordentlich Höhenmeter zu fressen. Dennoch bietet sich stets eine geniale Aussicht zum Wägital. Zwischendurch schenkt Dir der Berg aber auch einige weniger steile Passagen zum erholen. 

Unser Ziel, Mutteristock und direkt daneben Redertenstock. Rechts der Ochsenkopf
Im Aufstieg über Geröll
Kurz vor der Alp Mutteri

Alp Mutteri bis zum Gipfel

An der Alp Mutteri legen wir die erste Pause ein und verpflegen. Denn der Aufstieg ist bei dieser Tour nur die halbe Miete.

Doch nach gut 1400 Höhenmetern stehen wir auf dem Gipfel des Mutteristock. Dank klarer Sicht und Sonne geniessen wir die Aussicht bis an den Horizont. Wir rasten recht lange, denn der Gipfel ist wirklich gemütlich. Zu keiner Zeit übersteigt die Schwierigkeit im Aufstieg T4. Und die abschliessende Karstkraxelei ist auch nicht wirklich Kraxeln, sondern eher Karstspringen.

Für den Rückweg, oft wird auch der Aufstiegsweg genommen, wollen wir heute Richtung Schwalbenchöpf ziehen und dort den Alpinweg nehmen. Die grosse Rundtour, die ich bereits 2013 gegangen bin, verkneifen wir uns heute jedoch. Diese würde bis zu den Rietböden führen und dort dann wieder zurück zum Wägitaler See.

Der Ochsenkopf, der Grat von hier ist heiss
Was für eine Aussicht vom Gipfel
Der Bergbursche blickt zum Glärnischmassiv und Vrenelis Gärtli herüber

Langer Abstieg für die Knie

Natürlich zieht sich auch der Abstieg und Du bist mit Stöcken echt gut beraten. Denn die teils steil abwärts gehenden 1400 Höhenmeter drücken irgendwann einfach in die Knie. 

Der Mutteristock ist eine ausgewachsene Tour für die einen ganzen Tag zu brauchen keine Schande ist. Die Schwierigkeiten liegen in der Länge und der Anzahl der Höhenmeter. Der „Druck“ lässt auf dieser Tour kaum nach. Die Aussicht ins Wägital und Klöntal sind einfach genial und jeden Schweisstropfen wert.

Rückblick zum Mutteristock
Noch ist der Weg weit bis zum See
Muss das jetzt sein, das Photo? Echt? Jetzt?
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on email