Ferrata Cima Rocca

Klettersteigrunde am Gardasee

Die muss man machen

Dieser Eisenweg besteht aus insgesamt 4 Etappen. Prinzipiell sind es sogar vier eigene Steige.  Diese lassen sich zu einer Ferratarunde der Superlative kombinieren. Wir steigen zunächst über die Via Ferrata F. Susati auf, queren dann auf der Via Ferrata M- Foletti zum Bivio Arcione. Dort steigen wir auf den Cima Rocca auf dem Sentiero dei Camminamenti und wieder herunter. Der Abstieg zurück nach Biacesa führt uns über den Sentiero delle Laste.

Von Biacesa auf dem Weg zum Einstieg

Diese Landschaft erwartet uns heute

Klar, es ist Ostern. Es ist bestes Wetter. Der Steig quillt über vor Leuten. Gleich wohin wir schauen, vor uns sind über 20 Leute, hinter uns folgen sicher 50. Ein Wahnsinn, den ich versuche aus den Bildern fernzuhalten. Das ist nicht möglich, daher gibt es nur wenige Bilder vom Steig selbst und dafür mehr Aussicht. Dies hingegen ist absolut fantastisch.

Der Steig ist voll

Das erste Ziel, Cima Capi

Blick nach Riva del Garda

Aussicht satt über den Gardasee

Die Steige sind allesamt nicht besonders schwierig und ein richtiger Genuss. Klar ist es stellenweise sehr speckig, aber es macht dennoch Spass. Und dann diese Aussicht, einfach genial!

Kletterspass und Tiefblicke

Auf dem Gardasee findet eine Regatta statt

Der Blick nach Biacesa

Bestes Wetter und Frühling überall

Auf dem Gipfel des Cima Capi steppt der Bär. Wir wollen heute nicht tanzen und gehen daher fix weiter. In der Hoffnung, dass sich die Leute mehr und mehr verteilen. Und siehe da, das geschieht auch. Die nächsten drei Steige haben wir teilweise fast für uns alleine. Herrlich!

Auf dem Cima Capi

Was ein Tiefblick

Steig-Impressionen

Im Abstieg auf dem Sent. delle Laste

Das Trentino ist, wie viele Teile von Südtirol, vom Krieg gezeichnet. Genauer gesagt dem ersten Weltkrieg, als sich Österreich-Ungarn und Italien gegenüberstanden. Sie bauten die Berge zu Festungen aus, schlugen Tunnel und erfanden so gesehen auch die Eisenwege. Klar haben die Eisenwege von einst nichts mit den Sportsteigen von heute zu tun. Aber in den Dolomiten finden sich noch viele der alten Steige und Stollen. So auch am Cima Rocca wo es die Gallerie Guerra gibt. Stirnlampe hilfreich 😉

Wie hart mag hier das Leben gewesen sein

Nichts wie raus an die frische Luft und das Licht

Fazit

Diese Ferratarunde ist genial und verspricht einen gelungenen Tag am Berg. Auch wenn es voll ist, lohnt sich der Einstieg. Die Aussicht ist genial und die Steige niemals zu fordend. Auch für Einsteiger perfekt, um Sucht aufzubauen. Nichts wie hin!

Strecke 11 km | Höhenmeter 900 | Klettersteig 550 Höhenmeter | Schwierigkeit K2 (SAC – Skala)

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