Die Aubrig - Brüder

Im ersten Schnee des Jahres

Die Gebrüder Aubrig

Die Aubrigbrüder also. Diese beiden munteren Gesellen stehen ohnehin noch auf meiner Liste, warum nicht heute. Der Vorteil könnte sein, ich habe sie für mich alleine. Für tiefe, interlekutelle….intelukatelle…ach Gespräche eben!

Hinweis: Ich weiss das es interkontinentell heisst. 🙂 Aber irgendwie passt das nicht zu den beiden Brüdern. Es steht ja nicht einer in Afrika und der andere in Australien. Wobei diese Tagestour spannend wäre.

Sonnenaufgang im Vorderthal

Die Sonne geht auf in den Bergen rund um Vorderthal

Der grosse Aubrig mit Schneekleid

Bald schon zeigt sich der grössere der beiden Brüder

Es geht recht zügig voran, allerdings noch im düsteren Schatten. Schatten ist kalt. Also schneller gehen, dass wärmt. Mein altes Kohlekraftwerk im Inneren läuft auf Hochtouren und schaufelt sich das Zmorge-Müesli kräftig in die Brennkammer. Frei nach dem Motto klotzen statt kleckern.

Nebel wabert in den Morgenstunden entlang der Berge

Dunkel und kalt ist es am frühen Morgen. Der Nebel wabert wild umher

Der chli Aubrig wirkt von hier gar nicht so klein

Und hier der kleine Bruder, Chli Aubrig im ersten Sonnenlicht

Mit jeder verstreichenden Minute wird der Tag besser. Es ist ein Traumtag im angeweissten Wunderland und schon stehe ich auf dem Gipfel. Welch Fernsicht auf die umliegenden Berge. Welch wunderbarer Sinnesrausch.

Das Licht, der glitzernder Schnee und die Weite vernebeln meine Sinne. Ich bin berauscht und glücklich. Ich fühle mich zeitlos. Und schon geht es weiter, meine Flügel schalten in den Kolibrimodus und ich flattere auf den Gross Aubrig. *flappflappflapp*… up!

Die Welt ist bereits weiss und Nebelschwaden ziehen vorbei

Ausblick am Wegesrand, eine weisse Wunderwelt

Die Welt ist bereits weiss und Nebelschwaden ziehen vorbei

Die Welt ist in Watte gehüllt

Wundervolle Aussichten in die weite Welt

Ausblick Richtung Zürisee, oben weiss und unten grün

Blick vom Gross Aubrig nach Vordertal und bis zum Zürisee

Blick vom Gross Aubrig über Vorderthal bis Siebnen und Zürisee

Nur ist die Tour nicht zu Ende, es folgt nun noch der Abstieg Richtung Wägitalersee nach Innerthal und dann durch den Wald der Rückweg nach Vorderthal. Zunächst geht der Abstieg gut von der Hand, der Schnee lässt sich brauchbar treten, die Stöcke helfen famos. Doch bereits ab ca. 1400 Meter wird es arg pflotschig, dann schlammig, hinzu kommen tiefe Seen aus Schmelzwasser. Nun beginnt der spassige Teil, das Wettspringen. Wer trifft, wird nass und das richtig.

Kaum eine Stunde später erreiche ich Vorderthal, wo soeben die Kirche zum Gottesdienst läutet. Welch Idyll im von herbstlichen Gewand gesäumten Bäumen. Und mittendrin ich, der Schlamm-Golem. Denn so dürfte ich ausgesehen haben.

Unübersehbar in der Mitte, der Zindlenspitz

Der Blick schweift über den Wägitaler See…Wow!

Die grüne Wiese hat mich wieder zurück

Fast wieder Frühling, könnte man meinen…aber so lange hat die Tour nicht gedauert 🙂

Fazit

Schnee ist immer fein und ein Besuch der Aubrigs lohnt auch fast immer. Ich weiss nicht, wie oft ich schon hier war, aber ich komme wieder.

Der Chli Aubrig ist auch super für Hike & Fly, denn man kann sehr gut dort starten.

Strecke 18 km | Höhenmeter 1600 | Höchster Punkt 1695 Meter

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