Aufwärmen am Brunnistöckli

Zum Einsteigen oder Aufwärmen

Dieser Klettersteig ist recht einfach, doch unterschätzen sollte man ihn nicht. Besonders nicht wenn man eher die eisenlastigen Steige kennt, wo man den Fels nur noch erahnt. Hier in Engelberg gilt glücklicherweise meistens noch: Hand an den Fels!

Der Steig ist zudem immer gut besucht. Wer Einsamkeit sucht, der ist hier falsch. Warten lässt sich ebensowenig vermeiden wie überholen und überholt werden. Das ist nicht immer schön, aber für Einsteiger auch eine gute zusätzliche Lektion.

Guten Morgen Brunnistöckli
Blick zum Anfang des Steiges

Hohe Brücken und tiefe Blicke

Nach einem recht abgenutzten B/C Einstieg, die Höllensprossen, kommen wir an die erste Brücke. Sie führt über den Höllenschlund Richtung Wolkentritt. Die Brücke besteht aus drei Stahlseilen und ist nicht schwierig. 

Es folgt erneut eine schöne Felspassage und dann der Weg über die Engelsbrücke. Leicht ansteigend doch aufgrund der Sprossen gut machbar. Es hat Ausblick, Tiefblick und Einblicke in die eigene Schwindelfreiheit.

Die erste Brücke über den Teufelsschlund
Eine einfache Passage
Die Engelsbrücke aus der Ferne, Kletterspass und Genuss garantiert

Dem Himmel entgegen

Nach der Engelsbrücke geht es einfach A/B weiter bis zur Himmelsleiter. Es bieten sich auf dem Steig viele Ausblicke in die Berglandschaft und im Hintergrund ist stets der Titlis zu sehen. Wer die weiteren Steige am Rigidalstock nicht macht, der bekommt auch hier schon viel geboten.

Die Himmelsleiter ist ebenfalls nicht schwierig, ebensowenig der Weg danach zum Ausstieg. Wer mag, kann absteigen und dann via Zittergrad noch einmal hinauf. Wir haben uns jedoch entschieden weiter zur Rigidalstockwand zu gehen, aufzusteigen und dann über den Grat wieder abzusteigen.

Klettersteigimpressionen mit Titlis
An der Himmelsleiter
Rückblick auf Steig und Brunnistöckli