Mythische Mythenregion

Tourenvideo

Alter Schwyzerweg bis Ibergeregg

Wir starten die Tour um kurz nach 9 Uhr an der Talstation Laucheren in Oberiberg. Während sich am Skilift lange Schlangen bilden gehen wir einsam auf unsere Schneeschuhtour. Es verspricht ein Traumtag zu werden. Doch zunächst ist etwas Arbeit angesagt, Spurarbeit. Zwar gibt es eine leichte Spur, doch diese ist noch nicht sehr fest.

Wir ziehen einsam und alleine unseren Weg durch eine unverschämt schöne Landschaft. Würde ich jemanden die Schweiz im Winter erklären wollen, das sind die Bilder die ich dabei im Kopf habe. Und zwischendrin, zwischen all dem Atemschnaubern….Ruhe, absolute Ruhe. Herrlich. So geht es gemütlich Richtung Ibergeregg, unserem ersten Ziel.

Guten Morgen Winterwunderland
Aufstieg auf dem alten Schwyzerweg
Nebel, Sonne, blauer Himmel und verschneite Tannen

Auf zum Brünnelistock

Angekommen am Ibergeregg gibt es erst einmal eine gemütliche Pause mit heissem Tee. Wir überlegen, wo wir am besten zum Brünnelistock aufsteigen, denn der Schneeschuhtrail ist von den vielen Skifahrern ziemlich unkenntlich. Wir entscheiden uns für eine Mischung aus selber spuren und Skispuren. Es geht ganz gut, nur ab und an müssen wir den Skifahren ausweichen.

Oben angekommen bietet sich eine einmalige Aussicht zum sattsehen an. Klarer, blauer Himmel und wir oberhalb des Nebels. Und dann fällt unser Blick zum grossen Mythen, wie er dort majestätisch in seinem weissen Winterkleid Wache steht. Allerdings sind wir ab hier nicht mehr alleine, hier hat es nun viele Schneeschuh- und Skitourengänger.

Im Tal hat es einen Nebeldeckel
Am Ibergeregg ist Skibetrieb
Der grosse Mythen, wow!

Furggelenstock bis Furggelen

Vom Brünnelistock ziehen wir in perfekter Spur und ohne grosse Anstrengung in Richtung Furggelenstock. Hier merken wir nun schon die Höhenmeter, auch wenn es auf der heutigen Tour nur ca. 700 sind. Doch mit Schneeschuhen ist das alles etwas anders. So sind wir froh, dass hier alle Spuren einfach zu gehen sind.

Der Anstieg auf den Furggelenstock hat es noch einmal in sich. An sich kurz, doch steil. Das merken wir nun schon und freuen uns auf die Pause am Gipfel. Leider etwas überfüllt, dennoch können wir die Corona-Abstände einhalten. Nach kurzer Stärkung steigen wir ab Richtung Furggelen. Den oberen Teil des Abstiegs konnten wir durch “Hosenboden-Rutschen” beschleunigen.

Tief unten liegt Oberiberg
Aussicht bis zum Horizont
Winterwunderland, wohin wir auch blicken

Besonderer Tourenmoment

Alphütten im Winter sind etwas ganz besonderes für mich. Sie strahlen Geborgenheit und Ruhe aus, mitten in der kalten Landschaft. Manchmal gelingen mir dann noch gute Bilder, wenn Schneefall einsetzt oder wie hier Nebel aufzieht.

Hütte im Winter, im Abstieg von der Furggelen
Hütte kurz vor Oberiberg

Abstieg nach Oberiberg

Wir erreichen Furggelen und biegen ab Richtung Abstieg nach Oberiberg. Dieser wird sich nun schon noch ca. 4 Kilometer ziehen, sodass wir am Ende der Tour 11 Kilometer gelaufen sind. Doch auch hier ist gut gespurt und so können wir die Aussicht und die Natur geniessen. Langsam zieht etwas Nebel auf uns gibt uns einen Vorgeschmack auf das, was daheim warten wird.

Doch noch verschwenden wir keinen Gedanken an eine graue Nebeldecke, sind wir doch noch immer mitten in schneetragenden Tannen, weiten weissen Flächen und traumhafter Bergkulisse unterwegs. Dies ist ein Tag, der lange in Erinnerung bleiben wird.

An der Furggelen
Winterliche Impressionen, ein Wegweiser
Rückblick zum Furggelenstock und Furggelen